Gemüse, Wasser und ein Wunder

Vergangenen Sonntag hatten wir Besuch von Franz Silbereisen. Er ist Gemeindegründer in Bayern und war bereits vor einem Jahr schon einmal bei uns zu Besuch. Franz sprach über das erste Kapitel des Buches Daniel. Die komplette Geschichte kannst du hier nachlesen. Im Kern geht es um drei Jugendliche: Daniel und seine Freunde Hananja, Mischaël und Asarja. Die jungen Männer befinden sich in Babylon, weit weg von ihrer Heimat Juda. Ihr neuer König Nebukadnezar schreibt ihnen so einiges vor, unteranderem auch, was sie essen sollen. Daniel und seine Freunde beschließen kein Essen und keinen Wein vom Tisch des Königs anzurühren, weil sich dies gegen die Speisegesetze ihres Gottes richtet. Daniel schlägt dem Palastdiener stattdessen folgendes vor: “Ernähre uns versuchsweise zehn Tage lang mit Gemüse und Wasser.” Auch wenn der Palastdiener sicher skeptisch war, ging er auf den Vorschlag ein. Das Ergebnis lesen wir in Vers 15: “Am Ende dieser zehn Tage wirkten Daniel und seine drei Freunde gesünder und sahen besser genährt aus als die anderen jungen Männer, die von den Speisen des Königs gegessen hatten.”

Was hat uns diese Geschichte zu sagen?
Daniel und seine Freunde waren Gott treu. In einer Situation, in der es einfacher gewesen wäre, den leichten, bequemen Weg zu nehmen, entschieden sie sich für ihren Glauben und ihre Überzeugung. Kompromisslos fragten die vier Freunde erst nach Gottes Willen. Gott sah ihren Einsatz und wirkte ein Wunder. Er stand ihnen bei. Leider führen Gemüse und Wasser nicht immer zu einer Topfigur wie bei Daniel und seinen Freunden. Aber Gott führt definitiv immer in die richtige Richtung. Er möchte Dich kennenlernen! Willst du ihm begegnen?

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