FBG Rundbrief – in der Sackgasse?

Hallo Ihr Lieben,

In einem Verhandlungstraining habe ich vor einigen Jahren gelernt, dass es manchmal gut ist, Gespräche eskalieren zu lassen – insbesondere, wenn die Positionen verhärtet und die Verhandlungspartner stur sind. Eskalieren bedeutet nicht, dass man unsachlich, laut oder verletzend werden soll, sondern dass man bewusst NICHT auf eine Lösung hinarbeitet.

Man führt die Verhandlungen in eine künstliche Sackgasse! Klingt erst einmal nicht besonders konstruktiv, denn die Sackgasse ist für den Verhandlungspartner eine schmerzhafte Krisensituation. Doch der Weg aus der Sackgasse ist dann für das gemeinsame Ergebnis sehr zielführend, denn vermeintlich nicht verhandelbare Positionen müssen so nochmal neu überdacht werden und eine gemeinsame Lösung kann gefunden werden…

Im übertragenen Sinne handelt Gott auch oft so mit uns! Er führt unser Leben in die eine oder andere Sackgasse und unsere Prinzipien und Gewohnheiten müssen nochmal neu überdacht werden. Kennt ihr das? Häufig stelle ich dann mal wieder fest, dass ich mich zu sehr auf mich verlassen habe und nicht auf Gott. Aus eigener Kraft und eigener Weisheit habe ich versucht, meine Probleme zu lösen, statt in Gottes Wort Antworten zu finden. Habt ihr vielleicht auch schon so erlebt…?!

Dabei sollten wir doch längst kapiert haben, dass die Bibel kein gewöhnliches Buch ist. Die Worte auf ihren Seiten sind wie Medizin für die Seele. Sie hat die Kraft, unser Leben zu verändern, weil Gottes Wort lebendig ist! Wenn wir die Weisheit und Wahrheit in Gottes Wort entdecken, werden wir Veränderungen in unserem Leben feststellen, die nur diese Wahrheit bewirken kann. Und wir werden auch die Lügen erkennen, die der Feind uns einflüstern will.

Mein Sohn, hör mir gut zu, achte auf meine Worte! Präge sie dir ein, damit du sie in Herz und Sinn behältst und nie verlierst. Sie erhalten den Menschen, der sie befolgt, bei Leben und Gesundheit. Mehr als auf alles andere achte auf deine Gedanken, denn sie entscheiden über dein Leben. Lass deinen Mund keine Unwahrheit aussprechen; über deine Lippen soll keine Verleumdung oder Täuschung kommen. Lass deine Augen geradeaus schauen, richte deine Blicke genau auf deinen Weg! Überlege, was du tun willst, und dann tu es entschlossen! Lass dich von der richtigen Entscheidung nicht abbringen, damit deine Füße nicht auf Abwege geraten.

Sprüche 4, 20-26

In Sprüche 4,20 heißt es: „Mein Sohn, hör mir gut zu, achte auf meine Worte…“ Es ist wichtig zu verstehen, dass dies mehr als es nur lesen bedeutet – es heißt, darüber nachzudenken und es sich immer wieder durch den Kopf gehen zu lassen. Wenn wir das Wort Gottes lesen und darüber nachdenken und lernen, ihm mehr als allem anderen zuzustimmen, wird uns das Leben und die Kraft Gottes erfüllen. Ich wünsche euch und mir dabei viel Ausdauer und Beharrlichkeit – es lohnt sich!

Ich wünsche Euch Gottes Segen, Pete.

In der Sackgasse?

In der Sackgasse?